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Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

Wer wie Bronnie Ware jahrelang Sterbende auf ihrem letzten Weg begleitet und gepflegt hat, kann ermessen, was Menschen am Ende ihres Lebens am meisten bedauern. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse hat die Australierin in einem Buch zusammengefasst, das am 11. März auf den deutschen Markt erscheint.

11. März 2013
Es sind nicht Anerkennung, Geld oder Sex, wovon die Menschen im Leben gerne mehr gehabt hätten. Das zumindest meint die Australierin Bronnie Ware. Ihrer Erfahrung nach bedauern Sterbende vor allem, im Leben zu viel gearbeitet zu haben und zu wenig auf der Suche nach dem eigenen Glück gewesen zu sein. "Keinen meiner Pfleglinge hörte ich rückblickend klagen, er wünschte, er hätte mehr gekauft oder besessen, keinen einzigen", schreibt sie in ihrem Buch "Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen". Unterm Strich sind es vornehmlich verpasste Gelegenheiten durch nicht getroffene Entscheidungen. Besonders stark wird bedauert, das eigene Leben zu sehr an den Erwartungen der anderen ausgerichtet zu haben und weniger dem eignen Herzen gefolgt zu sein.

"Wir sind alle nur eine bestimmte Zeit auf der Welt. Mach Dir das klar und nimm die Dinge in Angriff. Jetzt! Wenn zum Beispiel eine Beziehung keine Ehrlichkeit aushält, beende sie besser. Das ist gesünder, und es macht einen zufriedener, wenn man ehrlich sagen kann, "das passt mir nicht" oder "mir gefällt nicht, was du da machst", lautet die Quintessenz der Autorin.  Damit hat die 45-Jährige in ihrer Heimat einen Riesenerfolg gelandet. Ob sich dieser in Europa wiederholen lässt, bleibt offen. Denn Bronnie Ware berichtet zwar ausführlich über ihre Patienten und die geführten Gespräche, im Mittelpunkt ihres Buches steht aber ihre eigene Geschichte.

Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen
Verlag Arkana
352 Seiten
ISBN 3442341299
Preis: 19,99 EUR
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Stichworte: Journal,


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