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Für jedes Kind ein Baum

Wenn am 18. Oktober im Koblenzer Stadtwald eine Eiche gepflanzt wird, dürfte das ein trauriger Moment werden. Denn dieser Baum ist der erste eines neu entstehenden Erinnerungswaldes. Hier soll in Zukunft für jedes Kind, das an Krebs gestorben ist, ein Baum in die Erde gesetzt werden. ""Einen Baum zu pflanzen, hilft bei der Trauerbewältigung. Denn es ist etwas Lebendiges, das bleibt", erklärte Helma Kutzner gegenüber der Rhein-Zeitung. Sie ist die Vorsitzende einer Elterninitiative krebskranker Kinder in Koblenz.

09. Oktober 2013
Das vorgesehene Waldstück für den Erinnerungswald soll laut der Elterninitiative den Friedhof nicht ersetzen. Durch seine unmittelbare Nähe zu einem Waldspielplatz und den Waldlehrpfad soll es ausdrücklich auch ein Ort des Lebens sein, wird Helma Kutzner in der Rhein-Zeitung zitiert. Auch sollen jene einbezogen werden, die sich einer anderen Religion oder Kultur zugehörig fühlen. Dabei wird der Erinnerungswald so natürlich belassen wie möglich. Eltern können an den Bäumen kleine Tafeln aus Stein oder Schiefer anbringen. Lichter, Plüschtiere oder andere Erinnerungsstücke soll es aber nicht geben - letztlich auch um Waldtiere nicht zu schädigen. Da sind sich alle einig.

Die Idee für den Erinnerungswald entstand innerhalb einer Trauergruppe verwaister Eltern. Dass diese Idee auch schnell und nahezu unbürokratisch umgesetzt werden konnte, haben viele möglich gemacht. Auch der Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig, der Forstamtsleiter Eberhard Glatz und der zuständige Revierförster Marc Brombach haben sich für das kleine Waldstück eingesetzt.

Eine aktive Elterninitiative
Die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz wurde am 4. September 1989 von betroffenen Eltern gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, krebskranken Kindern und Eltern in der schwierigen Zeit der Krebstherapie unterstützend zur Seite zu stehen.
Aufgaben der Initiative sind unter anderem, den Kindern die schwere Zeit der Therapie zu erleichtern, die Kinderkrebsstation im Kemperhof kindgerecht und jugendfreundlich zu gestalten und für die Station Spiel-, Bastelmaterial, Bücher und DVDs zur Unterhaltung zu beschaffen. Außerdem beschäftigt der Verein eine Brückenschwester, eine Erzieherin, eine Lehrerin sowie eine spezielle Kinderärztin und steht betroffenen Familien mit Gesprächen, Informationen und weiteren Hilfeleistungen zur Verfügung. In unmittelbarer Nähe der Kinderklinik gibt es die Geschäftsstelle des Vereins und eine Elternwohnung, die für Familien, deren Kind in der Klinik behandelt wird, ein Zuhause auf Zeit sein kann.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle, die von Claudia Schmidt und Gaby Subera-Limper geführt wird: Telefon 0261/579 32 21, E-Mail info@eikkk.de, Rhein-Zeitung


Bild: flickr.com; extranoise
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