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22. Februar 2020

Lexikon

Hier finden Sie Erklärungen zu zahlreichen Begriffen!

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Totenflecken
Als Totenflecke bzw. Leichenflecke (lateinisch: Livores) gehören zu den Todeszeichen  und wird die blauviolette Verfärbung der Haut verstanden, die nach dem Tode eintritt. Die ersten Verfärbungen entstehen nach etwa 20 bis 30 Minuten und im Besonderen an den abhängigen Körperpartien durch das schwerkraftbedingte Absinken des Bluts innerhalb der Gefäße und aller anderen Körperflüssigkeiten. Dieser Vorgang wird als Hypostase bezeichnet.
Totenschein
Ist der Tod im häuslichen Bereich eingetreten, muss ein Arzt, am besten der Hausarzt, benachrichtigt werden. Dieser stellt den Totenschein, auch Todesbescheinigung oder Leichenschauschein genannt, aus. Der Arzt muss bestätigen, dass der Tod auf natürliche weise eingetreten ist- Bestehen daran Zweifel, ist die Polizei einzuschalten. Eine Beerdigung ist dann nur mit Genehmigung der Staatsanwaltschaft möglich. Tritt der Tod im Krankenhaus oder Altersheim, werden die notwendigen Formalitäten von der dort ansässigen Verwaltung geregelt.
Totenstarre
Die Totenstarre gehört zu den Todeszeichen und ist eine nach dem Tod eintretende Muskelerstarrung. Die Totenstarre setzt bei Zimmertemperatur etwa 1 bis 2 Stunden nach dem Ableben ein und ist nach 14 bis 18 Stunden voll ausgeprägt. Oftmals erstarren die Muskeln körperabwärts, beginnend an den Augenlidern.
Die Ursache dafür ist der Stillstand des Stoffwechsels und der damit verbundene Mangel an Adenosintriphosphat (ATP). Diese chemische Verbindung ist der Energielieferant für die Entspannung der Muskulatur. Durch das Fehlen von ATP verharren die Muskelproteine Aktin und Myosin in einer festen Verbindung zueinander, so dass der Muskel erstarrt. Durch den Zersetzungsprozess löst sich die Starre allerdings nach 24 bis 48 Stunden wieder.
Trauer
Der Begriff Trauer bezeichnet die durch ein betrübendes Ereignis, namentlich durch den Verlust nahestehender oder verehrter Personen, oder durch die Erinnerung an solche Verluste verursachte Gemütsstimmung und deren Kundgebung nach außen. Aus der Sicht des christlichen Glaubens ist Trauer eine menschliche Befindlichkeit und kann durch Gebet eine andere Dimension einschließen. Solidarität mit den Trauernden wird zu einer besonderen Form der Nächstenliebe - und jeder könne dazu beitragen, indem er einer trauernden Person nicht aus Scheu den Kontakt oder ein Gespräch verweigert.
Trauerfeier
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