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Neues Sterbehilfe-Gesetz in Sicht?

Die Große Koalition hat Ihre Arbeit aufgenommen und die ersten Zwistigkeiten offenbaren sich. Auch der frisch gebackene Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) packt ein heißes Eisen an: Die Sterbehilfe. Eine Gesetzesreform führt sicherlich nicht nur auf der politischen Bühne zu heftigen Kontroversen. Auch in den unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Gerade bei der aktiven Sterbehilfe scheiden sich standesgemäß die Geister.

13. Januar 2014
"Ich wünsche mir, dass wir jede geschäftsmäßige Hilfe zur Selbsttötung unter Strafe stellen", sagte Gröhe gegenüber der «Rheinischen Post». Mit dieser Aussage zeichnet er eine Richtung für die Reform vor - auch wenn sich dazu im Koalitionsvertrag keine konkrete Absicht findet. Ein Geschäft mit dem Sterben und bezahlte Hilfe zum Suizid soll es demnach in Deutschland nicht geben. Während hierzulande bislang die Beihilfe zur Selbsttötung straffrei ist, könnte nun bald auch die aktive Sterbehilfe bzw. die Tötung auf Verlangen legalisiert werden. Beihilfe ist zum Beispiel das Besorgen eines todbringenden Medikaments, aktive Sterbehilfe dagegen das Verabreichen. Laut dem Statistik-Portal Statista haben sich übrigens 58 Prozent der Befragten für die aktive Sterbehilfe ausgesprochen.

Das Diskussion zum Thema ist nicht neu. Viele Initiativen haben sich in den vergangenen Jahren für die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe stark gemacht. Bereits die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger (FDP) hatte in der letzten Legislaturperiode einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt. Sie hatte darin ebenfalls eine strafrechtliche Verfolgung gefordert für alle, die einen finanziellen Vorteil aus der Hilfe zur Selbsttötung erzielen wollen. Leutheuser-Schnarrenberger ist seinerzeit mit Ihrem Entwurf am Veto des größeren Koalitionspartners CDU/CSU gescheitert.

Bild: Wikipedia

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